Kinder-Film&Fernseh-Tage 2002: Unterschied zwischen den Versionen

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===Die Zielgruppe Kinder<br>
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===Die Zielgruppe Kinder
 
Gläsern oder Unbekannt? Kompetent oder Schutzbedürftig?===
 
Gläsern oder Unbekannt? Kompetent oder Schutzbedürftig?===
  

Version vom 15. April 2009, 09:53 Uhr

===Die Zielgruppe Kinder Gläsern oder Unbekannt? Kompetent oder Schutzbedürftig?===

Begriffe wie mediatisierter Alltag, Medienkompetenz oder Medienkindheit zeugen von der prominenten Stellung, die insbesondere elektronische Medien für Kinder inne haben.

Die Bandbreite an Vorstellungen zum Medienkind ist groß; sie reicht vom souveränen Nutzer des vielfältigen Angebots, der sich spielerisch technisches und ästhetisches Wissen aneignet bis hin zum dumpfen Dauerkonsumenten, dessen motorischen und sprachlichen Fähigkeiten verkümmern. Darüber hinaus sind Kinder alles andere als eine homogene Zielgruppe - ein 10jähriges Mädchen hat ganz andere Fähigkeiten und Interessen als ein 5jähriger Junge. Kinder sind eine heterogene Zielgruppe mit unterschiedlichen Mediennutzungsprofilen. Unter

Berücksichtigung von Ergebnissen der Entwicklungspsychologie, Kindheits- und Medienforschung möchte die Tagung hinterfragen, inwiefern Programmmacher einerseits und Jugendschützer andererseits diesen Tatsachen gerecht werden.

Foren mit Statements und Diskussionen unter folgenden Fragestellungen sind in Vorbereitung:

  • Vorstellungen von Kindheit - wie wichtig sind Medien?
  • Die Favoriten der Kinder - wie ernst werden die Interessen der Zielgruppe genommen?
  • Unter Ausschluss der Zielgruppe? Konsequenzen der Altersfreigaben für die Filmwirtschaft
  • Unterfordert - Überfordert; Was können Kinder?
  • Von der Realität überholt - Jugendschutz auf verlorenem Posten?
  • Globalisierte Medienkindheit - Markt der Möglichkeiten ohne Bildungsauftrag?